Kalender 2027 – Pferde – VORBESTELLUNG

36,00 €

Kein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG.

THE SPIRITS OF EXTREMADURA

Ein Kalender für alle, die wilde Pferde lieben und Geschichten mit Bedeutung sammeln. Die Bilder erzählen von den Pottokas, ihrer beeindruckenden Landschaft und einer Frau, die seit Jahrzehnten für den Erhalt dieser ursprünglichen Pferderasse kämpft. Mit jedem verkauften Kalender gehen 10 € an das Pottokas-Projekt von Lucy Rees.

erhältlich in der Größe:
DIN A3 (45 x 30cm), 13 Seiten, 250 g/m² Bilderdruckpapier, matt gestrichen, Wire-O-Bindung mit Kalenderaufhänger in Farbe: Silber, Sprache: Deutsch

Beschreibung

Stell dir vor, du sitzt auf einem Felsen. Rund um dich ein starker Duft von Thymian, Salbei und wildem Lavendel. Auf deinem Gesicht spürst du den leichten Wind, der durch die Berge strömt und all diese Gerüche miteinander vermischt. Du schließt deine Augen und spürst, wie dieser magische Ort dich willkommen heißt. Auf einmal hörst du Wiehern. Laut, aus tiefstem Herzen. Ein Ruf des Geistes der Berge? Oder doch deren ungewöhnlichen Bewohner? Deine jetzt schon weit geöffneten Augen suchen nach ihm. Zwischen all den Gebüschen und Felsen ist es nicht einfach, jemanden zu finden. Und doch siehst du nach einer Weile den schwarzen Schatten, der seinen Weg durch die öde, verbrannte Landschaft nimmt. Es tut noch weh, es anzuschauen. Wie die Menschen eine so atemberaubende Landschaft vernichtet haben, um sich selbst als Umweltretter darzustellen. „Greenwashing“ vom Feinsten. In dieser völlig zerstörten Landschaft sehe ich in Plastik verpackte Bäumchen. Sie werden den ersten Winter in dieser Landschaft nicht überleben. Die Pferde auch nicht, denn mehr als 30 % ihres Lebensraums wurden zerstört.

Zwischen all diesem Wahnsinn sehe ich eine Frau, die das Projekt „Pottokas“ vor mehr als drei Jahrzehnten begonnen hat. Aus „nichts“ baute sie eine Population wilder Pferde auf. Eine robuste Urrasse der Basken, die Pottokas eben. Die lokale Bevölkerung belächelt sie und macht sich die Jagd auf die Pferdeschwänze zum lustigen Unterhaltungsprogramm. Lucy kämpft sich durch jedes Hindernis und beschützt ihre Pferde, auch wenn sie selbst schon über 80 Frühlinge hinter sich hat. Mit einem spartanischen Leben gibt sie alles, was sie hat, für diese Pferde aus. Sie forscht schon ihr Leben lang und bringt unglaubliches Wissen in die Welt – für diejenigen, die bereit sind zu lernen. Für die Skeptiker hat sie nicht ein nettes Wort übrig. Ihr englischer Charme, ihre Ausdauer und die unglaubliche Stärke, die sie ausstrahlt, lassen mich sie schnell tief in mein Herz schließen.

Wir sitzen in Majada. Einem sehr einfach eingerichteten Schäferhäuschen, ohne Strom und ohne jegliche zivilisatorische Errungenschaften. Das Feuer knistert, verständnisvolle Seelen hören Lucy zu. Sie erzählt und zeigt alles, was wir wissen wollen. Ich gehe raus, um meine Gedanken zu sammeln, und kann meinen Augen nicht glauben. Direkt vor der Tür steht Pintxo mit seiner Familie. Der Hengst, der dem Dorfmänner zum Opfer fiel und seinen Schwanz verlor. Sie grasen hier, als wären wir gar nicht da. Er erlaubt uns, näher zu kommen und seine Familie zu fotografieren. Eine Zeit lang sind wir in einer anderen Welt. So nah an wilden Pferden wie noch nie. Und doch zeigt uns Pintxo, wann es zu Ende geht. Wer schon einmal in der Nähe eines wilden Hengstes war, wird es wissen. Er verteidigt seine Familie mit allen Mitteln. Und das ist sein Recht. Schnell machen wir ihm Platz und ziehen uns zurück.

Die letzten Stunden unserer Reise nach Spanien brechen an. Ich bin glücklich und traurig zugleich. Ich zeige euch Bilder. Aber ihr werdet es nicht spüren können. Ihr werdet es nicht riechen können. Ihr werdet nicht wissen, wie sehr mein Herz schmerzt und wie groß meine Angst ist, dass das alles verloren gehen könnte. Ich beschließe: Ich muss etwas unternehmen.

Mit diesem Kalender unterstützt du den Erhalt dieses wahnsinnig tollen Projektes. Denn von jedem einzelnen Verkauf gehen 10 Euro zugunsten des Pottokas-Projekts von Lucy Rees.

Ich kann nicht vor Ort sein. Ich kann nicht vor Ort helfen. Aber ich kann mit euch teilen, was ich erlebt habe. Und gemeinsam können wir einen Unterschied machen.

Liebe Grüße
Eure Magdalena